Today, when you talk about innovation, you’ll probably discuss open innovation as well. Keeping the corporation closed and hoping that visionnary geniuses come up with ideas is possible (Apple does this!), but more potential lies in opening the innovation funnel to get inspiration from outside. One of the most popular ways to access innovative ideas and solutions is to set up a contest. Popular examples are Pepsi’s Refresh Project (PepsiCo) or the Co-Creation Lab (Hyve for BMW). But are we talking co-creation or crowdsourcing here? In other words, do consumers collaborate or do they compete to win? Recent research suggests that output is better when you combine competitive and collaborative aspects. Continue reading →
Tag / crowdsourcing
Crazy presentation about augmented research !
This presentation by Face‘s Director of Research Francesco d’Orazio kicks ass ! Several things make me say that : the pitch “Plugging brands into the fabric of society” is completely in line with the concept of societing that I’ve discovered recently, which basically recommends brands to propose themselves to society instead of imposing themselves to markets. In the future, we’ll “wear data like we wear clothes“, and this massive amount of data represents a tremendous opportunity for those who will be able to harness and analyze it !
+ it’s a beautifully designed presentation and… the main example is bikes !
Un exemple de co-création communautaire : Tchibo-Ideas.de
La co-création communautaire (social co-creation) fait référence à la capacité des entreprises à fédérer une communauté de consommateurs pour co-créer avec eux des produits ou des services. Il s’agit d’un domaine qui n’est pas spécifique au web, mais qui est quand même très fortement corrélé avec les plateformes sociales qui pullulent sur la toile. Il y a quelque temps, Francis Gouillart critiquait les deux initiatives de co-création les plus connues : Dell IdeaStorm et MyStarbucksIdea. Selon lui, c’est bien beau de collecter des idées sur une plateforme centralisée, encore faut-il pouvoir les mettre en œuvre ! Ce billet vise à présenter un exemple très intéressant de co-création communautaire, celui de la chaîne de café allemande Tchibo et son site Tchibo-Ideas.de. (et merci à Volker Bilgram pour l’indice) Continue reading →
Le crowdsourcing dans la communication: portrait de l’agence parisienne Creads
Cette semaine, la SNCF a lancé une grande opération de crowdsourcing: avec le concours Les Français Vus Du Train, elle vise à faire participer les consommateurs, en leur faisant connaître l’exposition SNCF qui se tient actuellement aux Jardins du Luxembourg à Paris. L’agence qui se cache derrière cette action de communication site web s’appelle Creads, et se positionne comme la première et l’unique agence de communication participative en France. Aujourd’hui présente à Paris, Tokyo et à Barcelone, Creads compte des grandes marques parmi ses références: Areva, Bouygues Telecom, Decathlon ou Société Générale. L’un des fondateurs, Julien Mechin a eu la gentillesse de me présenter son l’agence, qui joue à fond la carte du crowdsourcing communautaire. Continue reading →
Co-creation de valeur via facebook : le cas VitaminWater
Voici les slides d’une présentation que nous avons faite la semaine dernière à l’ESSCA sur le cas VitaminWater. Grâce à une application facebook dédiée, FlavorCreator, la marque du groupe Coca-Cola a permis aux internautes de sélectionner différentes variables du produit VitaminWater et du design de la bouteille. Un cas intéressant de co-création de valeur par internet, et une application intéressante de crowdsourcing dans l’industrie alimentaire.
Le marketing participatif, Ronan Divard, éd. Dunod
Ce n’est pas la couleur (vert/rose) de la couverture qui m’a donné envie de lire ce livre, ni même les attaches (bretonnes) de son auteur, Ronan Divard, mais bien le sujet traité : le marketing participatif. Et comme le suggèrent les premiers mots de la 4ème de couverture “Grâce au web 2.0, […]“, il est beaucoup question d’internet comme l’outil qui a permis au marketing de devenir réellement participatif. Il y avait bien des tendances similaires avant que l’on parle de marketing participatif : la “servuction” dans les services (Eigler, Langeard, 1987) ou “l’autoproduction dirigée” dont IKEA est sans doute le meilleur exemple.
Marke Eigenbau, Holm Friebe & Thomas Ramge, Campus Verlag

Schon das Cover hat es in sich : jedes Buch wurde mit der Schablone per Hand gesprüht - meines ist Dunkelgrün
Ich muss schon sagen : dieses Buch ist eines der faszinierenden Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen habe ! In “Marke Eigenbau, Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion” heben die beiden Autoren, Holm Friebe und Thomas Ramge, viele aktuelle Trends hervor, die die Zukunft des Konsums bestimmen werden. Es geht hier aber nicht nur um Marken und deren Schicksal, dass in der Zukunft immer mehr vom Konsumenten abhängen wird, sondern auch um die sich ändernde Gesellschaft, Arbeitswelt und Weltmärkte.
Die Theorie des Buches ist, dass eine “kleinteilig strukturierte und dennoch global vernetzte Ökonomie” die glaubenwürdigste Alternative zur aktuellen Globalisation ist. Das hört sich an, als ob Marke Eigenbau ein weiteres Hippie-Manifest ist, dass uns überzeugen will, im Garten oder auf dem Balkon Gemüse anzubauen und Schmuck aus Flaschenresten zu fertigen. Auch wenn dem “Crafting” ein Teil des Buches gewidmet ist (seht euch zum Beispiel etsy.com an), handelt es sich jedoch nicht darum. Es geht vorallem darum, dass das Internet die wichtigste (R)evolution der Menschheit darstellt, und wie tiefgreifend die Veränderungen sein werden, die dadurch entstehen, fangen wir erst an zu verstehen.

Auch wenn der Kunde für sein Modell die Farben auswählen kann, ganz "Open-Source-Marketing" ist Nike ID nicht (Foto aus http://www.heyhush.com)
Eines meiner Lieblingsthemen ist die “kundengerechte Anfertigung”, oder Customization. Es gilt als erwiesen, dass die Zahlungsbereitschaft von Kunden für individuell angepasste Produkte höher ist, weil diese “genau auf spezielle Kundenbedürfnisse zugeschnitten [sind]“. Es würde also nahe liegen, das der Kunde in die Entwicklung und das Design eines Produktes mit einbezogen wird, um Wert für ihn und das Unternehmen zu schaffen. Einiges spricht jedoch gegen eine solche Entwicklung, zumindest kurzfristig : Kunden können nicht immer ausdrücken, was sie wirklich wollen, und manchmal möchten sie es auch nicht ; sie haben einfach nicht die Zeit und die Lust dazu. Auf der anderen Seite gibt es auch bei den Vertreibern Widerstand : den Autoren zufolge wird das Mass-Customization Programm Nike ID bewusst klein gehalten, weil es “die herkömmlichen Geschäftsabläufe radikal infrage stellt“. Vom Einkauf bis zum Vertrieb und zur Kommunikation gibt es in der Tat einige, die bei dem Konzept verlieren…
Amazon und eBay sind zwei Beispiele dafür, dass Nutzer einen Teil dem produzieren, was sie consumieren und/oder kaufen. Bei eBay macht der User einen enormen Teil der Wertschöpfungskette aus : er beschreibt das Angebot, beantwortet Fragen der Interessenten, nimmt die Bezahlung an, verschickt das Produkt une bewertet auch den Käufer. Dafür bezahlt er dann gerne. Das Geschäftsmodell ist erstaunlich, doch die Plattform bietet ein effizientes Vertriebssystem. User schätzen das ; der Vorstand auch. Meg Whitman, CEO des Unternehmens von 1998 bis 2008 bemerkt dass eBay “gut bedient ist, indem es andere darüber nachdenken lässt, die Plattform noch stärker zu machen“.

Dieses Projekt eines MIT-Studenten ist ein "RepRap", eine auf Open-Source-Software basierte Maschine die in der Lage sein soll, sich selbst zu reproduzieren (Foto aus http://fab.cba.mit.edu)
Eines der bemerkenswertesten Themen ist das “Fabbing” (digitale Herstellungverfahren, oder, um es etwas intuitiver auszudrücken, 3D drucken), dass in diesem Fast Company-Artikel sehr gut beschrieben wird. Im Media Lab des MIT arbeiten Wissenschaftler daran, “Computerdaten in dreidimensionale Gegenstände zu transformieren und umgekehrt“, und die Technologie ist auf gutem Wege, sich zu demokratisieren. Warum das revolutionär ist ? Eine Antwort ist, dass das Fabbing in der Entwicklungshilfe eine grosse Rolle spielen kann (siehe social design), denn “gebaut wird strikt nach lokalen Anforderungen und nicht nach Bedürfnissen des Weltmarkts“. Zum Beispiel werden in Ghana Buschmesser, Autoteile uns Ackergeräte hergestellt.Ob wir zur “Fabbing Society” gelangen werden, ist unklar, es würde jedenfalls rein wirtschschaftstheoretisch eine Revolution darstellen.
Es gibt eine Menge anderer interessanter Themen in diesem Buch. Die Autoren zeigen mit einer Fülle von Beispielen, wie sich die Welt im Moment ändert. Schade nur, dass der Titel so deutsch klingt… denn es würde sich definitiv lohnen, es in andere Sprachen zu übersetzen ! Ich habe letztes Jahr Marketing Anatomy gelesen, dass von Nicolas Riou, einem französischen Professor der Elite-Business-School HEC, geschrieben wurde. Auch wenn der Titel versprechender klingt, habe ich in Marke Eigenbau mehr gelernt… und werde das Buch für meine Diplmoarbeit auf dem Schreibtisch liegen haben !



