My Favourite Readings in July: Cycling In The Eurotunnel & The Cost Of Top Academic Papers

Image via @HistoricalPics

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Here are 10 tweets from July, which are my preferred articles and readings of the month. You’ll notice that cycling is more present than usually – July is the month of the Tour de France – but innovation, academia and creativity are also featured in this month’s favourite links.

I also had the chance to attend the 12th Open & User Innovation Conference at Harvard Business School, which was a great event to meet fellow researchers and stay up to date with trends around crowdsourcing. Now I’m back in Paris and look forward to a couple of easy summer weeks in the city, which is much more quiet when everyone is away for holidays on the beach.

Enjoy the links.

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Crazy presentation about augmented research !

This presentation by Face‘s Director of Research Francesco d’Orazio kicks ass ! Several things make me say that : the pitch “Plugging brands into the fabric of society” is completely in line with the concept of societing that I’ve discovered recently, which basically recommends brands to propose themselves to society instead of imposing themselves to markets. In the future, we’ll “wear data like we wear clothes“, and this massive amount of data represents a tremendous opportunity for those who will be able to harness and analyze it !

+ it’s a beautifully designed presentation and… the main example is bikes !

The Arduino Project democratizes electronics… and allows you to print in 3D

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I just watched Arduino, The Documentary on Vimeo, and I was very impressed. If you don’t know what Arduino is: it’s an open-source electronic platform thas is very simple to use and cheap. I already heard of it reading the book Marke Eigenbau, a German book on the way DIY (do-it-yourself) will change the way we consume. Anyway, Arduino now has a community of 120,000+ people using and improving the device (like Mozilla a couple of years ago… Mozilla just overtook Internet Explorer on the internet browser market), which means it’s getting big ! Continue reading →

Eloge de la bicyclette, Marc Augé

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Image: FFCT.org

La première fois que j’entendais l’anthropologue Marc Augé parler de vélo, c’était dans un récent numéro de Psychologie Magazine. Dans un article sur les stratégies du quotidien, il dit que “le cyclisme est une manière de changer son rapport au temps et à l’espace“, que “derrière l’idée du cyclisme, il y a l’idée […] de la ville vivable” et que “c’est un instrument très pédagogique… et incontestablement ethnologique“. Marc Augé est en effet ethnologue et directeur d’études à l’École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) à Paris, où il réfléchit sur le monde contemporain et les relations sociales. Il a notamment décrit le concept de surmodernité et de non-lieux (qui a certainement inspiré George Ritzer pour son livre The Globalization of Nothing). Continue reading →

“Consommer moins – consommer mieux”, débat entre J-M Pelt et Serge Papin, éd. Autrement

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Céline Rouden, responsable du service politique du journal La Croix, a réuni pour ce livre Serge Papin, président vendéen de la coopérative de commerçants Système U, et Jean-Marie Pelt, fondateur de l’Institut européen d’écologie. Sur une petite centaine de pages, les deux hommes aux points-de-vue a priori opposés débatent de la société, de la consommation et de l’avenir de notre modèle de société. “Ce livre d’entretiens tente d’esquisser les voies de ce qui pourrait être […] une société de l’après-consommation“, précise l’auteure dans l’introduction.

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Hidden Carbon, students’ works at Les Ateliers-l’ENSCI (Paris)

ENSCI

When you hear “carbon” you very likelly think about global warming, about fast Formula 1 cars or -like me- about high-end bicycles… Well, students from the French design-school ENSCI and the Swiss ECAL tried to think outside of the box and propose some different applications for the material. Let me just share some thoughts and pictures from this exhibition :

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Marke Eigenbau, Holm Friebe & Thomas Ramge, Campus Verlag

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Schon das Cover hat es in sich : jedes Buch wurde mit der Schablone per Hand gesprüht - meines ist Dunkelgrün

Ich muss schon sagen : dieses Buch ist eines der faszinierenden Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen habe ! In “Marke Eigenbau, Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion” heben die beiden Autoren, Holm Friebe und Thomas Ramge, viele aktuelle Trends hervor, die die Zukunft des Konsums bestimmen werden. Es geht hier aber nicht nur um Marken und deren Schicksal, dass in der Zukunft immer mehr vom Konsumenten abhängen wird, sondern auch um die sich ändernde Gesellschaft, Arbeitswelt und Weltmärkte.

Die Theorie des Buches ist, dass eine “kleinteilig strukturierte und dennoch global vernetzte Ökonomie” die glaubenwürdigste Alternative zur aktuellen Globalisation ist. Das hört sich an, als ob Marke Eigenbau ein weiteres Hippie-Manifest ist, dass uns überzeugen will, im Garten oder auf dem Balkon Gemüse anzubauen und Schmuck aus Flaschenresten zu fertigen. Auch wenn dem “Crafting” ein Teil des Buches gewidmet ist (seht euch zum Beispiel etsy.com an), handelt es sich jedoch nicht darum. Es geht vorallem darum, dass das Internet die wichtigste (R)evolution der Menschheit darstellt, und wie tiefgreifend die Veränderungen sein werden, die dadurch entstehen, fangen wir erst an zu verstehen.

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Auch wenn der Kunde für sein Modell die Farben auswählen kann, ganz "Open-Source-Marketing" ist Nike ID nicht (Foto aus http://www.heyhush.com)

Eines meiner Lieblingsthemen ist die “kundengerechte Anfertigung”, oder Customization. Es gilt als erwiesen, dass die Zahlungsbereitschaft von Kunden für individuell angepasste Produkte höher ist, weil diese “genau auf spezielle Kundenbedürfnisse zugeschnitten [sind]“. Es würde also nahe liegen, das der Kunde in die Entwicklung und das Design eines Produktes mit einbezogen wird, um Wert für ihn und das Unternehmen zu schaffen. Einiges spricht jedoch gegen eine solche Entwicklung, zumindest kurzfristig : Kunden können nicht immer ausdrücken, was sie wirklich wollen, und manchmal möchten sie es auch nicht ; sie haben einfach nicht die Zeit und die Lust dazu. Auf der anderen Seite gibt es auch bei den Vertreibern Widerstand : den Autoren zufolge wird das Mass-Customization Programm Nike ID bewusst klein gehalten, weil es “die herkömmlichen Geschäftsabläufe radikal infrage stellt“. Vom Einkauf bis zum Vertrieb und zur Kommunikation gibt es in der Tat einige, die bei dem Konzept verlieren…

Amazon und eBay sind zwei Beispiele dafür, dass Nutzer einen Teil dem produzieren, was sie consumieren und/oder kaufen. Bei eBay macht der User einen enormen Teil der Wertschöpfungskette aus : er beschreibt das Angebot, beantwortet Fragen der Interessenten, nimmt die Bezahlung an, verschickt das Produkt une bewertet auch den Käufer. Dafür bezahlt er dann gerne. Das Geschäftsmodell ist erstaunlich, doch die Plattform bietet ein effizientes Vertriebssystem. User schätzen das ; der Vorstand auch. Meg Whitman, CEO des Unternehmens von 1998 bis 2008 bemerkt dass eBay “gut bedient ist, indem es andere darüber nachdenken lässt, die Plattform noch stärker zu machen“.

reprap

Dieses Projekt eines MIT-Studenten ist ein "RepRap", eine auf Open-Source-Software basierte Maschine die in der Lage sein soll, sich selbst zu reproduzieren (Foto aus http://fab.cba.mit.edu)

Eines der bemerkenswertesten Themen ist das “Fabbing” (digitale Herstellungverfahren, oder, um es etwas intuitiver auszudrücken, 3D drucken), dass in diesem Fast Company-Artikel sehr gut beschrieben wird. Im Media Lab des MIT arbeiten Wissenschaftler daran, “Computerdaten in dreidimensionale Gegenstände zu transformieren und umgekehrt“, und die Technologie ist auf gutem Wege, sich zu demokratisieren. Warum das revolutionär ist ? Eine Antwort ist, dass das Fabbing in der Entwicklungshilfe eine grosse Rolle spielen kann (siehe social design), denn “gebaut wird strikt nach lokalen Anforderungen und nicht nach Bedürfnissen des Weltmarkts“. Zum Beispiel werden in Ghana Buschmesser, Autoteile uns Ackergeräte hergestellt.Ob wir zur “Fabbing Society” gelangen werden, ist unklar, es würde jedenfalls rein wirtschschaftstheoretisch eine Revolution darstellen.

Es gibt eine Menge anderer interessanter Themen in diesem Buch. Die Autoren zeigen mit einer Fülle von Beispielen, wie sich die Welt im Moment ändert. Schade nur, dass der Titel so deutsch klingt… denn es würde sich definitiv lohnen, es in andere Sprachen zu übersetzen ! Ich habe letztes Jahr Marketing Anatomy gelesen, dass von Nicolas Riou, einem französischen Professor der Elite-Business-School HEC, geschrieben wurde. Auch wenn der Titel versprechender klingt, habe ich in Marke Eigenbau mehr gelernt… und werde das Buch für meine Diplmoarbeit auf dem Schreibtisch liegen haben !