eYeka, ou comment créer directement avec les marques

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Avant de vous souhaiter une bonne année 2011, je tiens à annoncer que je vais effectuer mon stage de fin d’études en tant que stagiaire chez eYeka, la plus grande communauté mondiale dédiée à la co-création. J’y intègrerai le département Sales Marketing – mais qu’est-ce que la co-création ? “La co-création consiste, pour une entreprise, à développer des produits ou services en collaboration active avec ses clients et ce, de façon durable“, nous dit Wikipedia. Continue reading →

Le GPS, l’iPod ou la capsule Nespresso… ces Nouvelles Mythologies de notre époque

couvertures-livresEn 1957 paraissait, à la même maison d’édition (Seuil), le désormais célèbre Mythologies de Roland Barthès. Ce livre décrivait en 53 brillantes chroniques les mythes des années cinquante: de l’Abbé Pierre au Tour de France, en passant par la Citroën DS. Cinquante années plus tard, Jérôme Garcin entreprit d’actualiser le recueil en faisant appel à des personnalités comme Patrick Poivre d’Arvor, Jacques Attali ou Marc Augé (qui écrivent respectivement sur la mort de l’Abbé Pierre, les 35 heures et le JT de vingt heures). En bon jeune homme de la génération Y, certains de ces mythes ont retenu mon attention. Quelques extraits. Continue reading →

Tribus, de Seth Godin

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La quatrième de couverture du livre revient sur cette question qu’on nous pose souvent: “Mais à quoi ça sert, Twitter?“. Seth Godin ne donne (malheureusement) pas une réponse convaincante, mais il insiste sur la puissance de cet outil qui nous permet de communiquer nos passions ou notre vision du monde. Les utilisateurs de Twitter peuvent être décrits comme une tribu, c’est à dire “un groupe de personnes connectées entre elles, connectées à un [outil, Twitter] et connectées à une idée“. C’est l’idée centrale au livre, qui prône la prise d’initiative, la créativité et la foi dans ses idées. Continue reading →

Ce qui a été dit à la 9ème Journée de Recherche sur le E-marketing (La Sorbonne)

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L'université Paris I Panthéon La Sorbonne

Dans le cadre du master en Web-Marketing, j’ai assisté la semaine dernière à un colloque de recherche sur le E-marketing (précédemment Journée nantaise de Recherche sur le E-marketing), organisé par le professeur Jean-François Lemoine à La Sorbonne. A l’ordre du jour, dix présentations sur divers aspects du marketing sur internet, sélectionnés par un comité scientifique composé essentiellement de professeurs de gestion de grandes écoles et universités françaises. Voici quelques conclusions présentées dans ces papiers : Continue reading →

Entretien avec N. Minvielle sur les tendances actuelles du design en entreprise

J’ai récemment rencontré Nicolas Minvielle, responsable du MS Marketing Design & Création à Audencia (Nantes) et blogueur via La Stratégie Du Design. Nous avons parlé de divers sujets qui nous intéressent tous les deux, notamment les stratégies d’innovation par le design. Extraits : Continue reading →

Le marketing participatif, Ronan Divard, éd. Dunod

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Ce n’est pas la couleur (vert/rose) de la couverture qui m’a donné envie de lire ce livre, ni même les attaches (bretonnes) de son auteur, Ronan Divard, mais bien le sujet traité : le marketing participatif. Et comme le suggèrent les premiers mots de la 4ème de couverture “Grâce au web 2.0, […]“, il est beaucoup question d’internet comme l’outil qui a permis au marketing de devenir réellement participatif. Il y avait bien des tendances similaires avant que l’on parle de marketing participatif : la “servuction” dans les services (Eigler, Langeard, 1987) ou “l’autoproduction dirigée” dont IKEA est sans doute le meilleur exemple.

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Marke Eigenbau, Holm Friebe & Thomas Ramge, Campus Verlag

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Schon das Cover hat es in sich : jedes Buch wurde mit der Schablone per Hand gesprüht - meines ist Dunkelgrün

Ich muss schon sagen : dieses Buch ist eines der faszinierenden Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen habe ! In “Marke Eigenbau, Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion” heben die beiden Autoren, Holm Friebe und Thomas Ramge, viele aktuelle Trends hervor, die die Zukunft des Konsums bestimmen werden. Es geht hier aber nicht nur um Marken und deren Schicksal, dass in der Zukunft immer mehr vom Konsumenten abhängen wird, sondern auch um die sich ändernde Gesellschaft, Arbeitswelt und Weltmärkte.

Die Theorie des Buches ist, dass eine “kleinteilig strukturierte und dennoch global vernetzte Ökonomie” die glaubenwürdigste Alternative zur aktuellen Globalisation ist. Das hört sich an, als ob Marke Eigenbau ein weiteres Hippie-Manifest ist, dass uns überzeugen will, im Garten oder auf dem Balkon Gemüse anzubauen und Schmuck aus Flaschenresten zu fertigen. Auch wenn dem “Crafting” ein Teil des Buches gewidmet ist (seht euch zum Beispiel etsy.com an), handelt es sich jedoch nicht darum. Es geht vorallem darum, dass das Internet die wichtigste (R)evolution der Menschheit darstellt, und wie tiefgreifend die Veränderungen sein werden, die dadurch entstehen, fangen wir erst an zu verstehen.

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Auch wenn der Kunde für sein Modell die Farben auswählen kann, ganz "Open-Source-Marketing" ist Nike ID nicht (Foto aus http://www.heyhush.com)

Eines meiner Lieblingsthemen ist die “kundengerechte Anfertigung”, oder Customization. Es gilt als erwiesen, dass die Zahlungsbereitschaft von Kunden für individuell angepasste Produkte höher ist, weil diese “genau auf spezielle Kundenbedürfnisse zugeschnitten [sind]“. Es würde also nahe liegen, das der Kunde in die Entwicklung und das Design eines Produktes mit einbezogen wird, um Wert für ihn und das Unternehmen zu schaffen. Einiges spricht jedoch gegen eine solche Entwicklung, zumindest kurzfristig : Kunden können nicht immer ausdrücken, was sie wirklich wollen, und manchmal möchten sie es auch nicht ; sie haben einfach nicht die Zeit und die Lust dazu. Auf der anderen Seite gibt es auch bei den Vertreibern Widerstand : den Autoren zufolge wird das Mass-Customization Programm Nike ID bewusst klein gehalten, weil es “die herkömmlichen Geschäftsabläufe radikal infrage stellt“. Vom Einkauf bis zum Vertrieb und zur Kommunikation gibt es in der Tat einige, die bei dem Konzept verlieren…

Amazon und eBay sind zwei Beispiele dafür, dass Nutzer einen Teil dem produzieren, was sie consumieren und/oder kaufen. Bei eBay macht der User einen enormen Teil der Wertschöpfungskette aus : er beschreibt das Angebot, beantwortet Fragen der Interessenten, nimmt die Bezahlung an, verschickt das Produkt une bewertet auch den Käufer. Dafür bezahlt er dann gerne. Das Geschäftsmodell ist erstaunlich, doch die Plattform bietet ein effizientes Vertriebssystem. User schätzen das ; der Vorstand auch. Meg Whitman, CEO des Unternehmens von 1998 bis 2008 bemerkt dass eBay “gut bedient ist, indem es andere darüber nachdenken lässt, die Plattform noch stärker zu machen“.

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Dieses Projekt eines MIT-Studenten ist ein "RepRap", eine auf Open-Source-Software basierte Maschine die in der Lage sein soll, sich selbst zu reproduzieren (Foto aus http://fab.cba.mit.edu)

Eines der bemerkenswertesten Themen ist das “Fabbing” (digitale Herstellungverfahren, oder, um es etwas intuitiver auszudrücken, 3D drucken), dass in diesem Fast Company-Artikel sehr gut beschrieben wird. Im Media Lab des MIT arbeiten Wissenschaftler daran, “Computerdaten in dreidimensionale Gegenstände zu transformieren und umgekehrt“, und die Technologie ist auf gutem Wege, sich zu demokratisieren. Warum das revolutionär ist ? Eine Antwort ist, dass das Fabbing in der Entwicklungshilfe eine grosse Rolle spielen kann (siehe social design), denn “gebaut wird strikt nach lokalen Anforderungen und nicht nach Bedürfnissen des Weltmarkts“. Zum Beispiel werden in Ghana Buschmesser, Autoteile uns Ackergeräte hergestellt.Ob wir zur “Fabbing Society” gelangen werden, ist unklar, es würde jedenfalls rein wirtschschaftstheoretisch eine Revolution darstellen.

Es gibt eine Menge anderer interessanter Themen in diesem Buch. Die Autoren zeigen mit einer Fülle von Beispielen, wie sich die Welt im Moment ändert. Schade nur, dass der Titel so deutsch klingt… denn es würde sich definitiv lohnen, es in andere Sprachen zu übersetzen ! Ich habe letztes Jahr Marketing Anatomy gelesen, dass von Nicolas Riou, einem französischen Professor der Elite-Business-School HEC, geschrieben wurde. Auch wenn der Titel versprechender klingt, habe ich in Marke Eigenbau mehr gelernt… und werde das Buch für meine Diplmoarbeit auf dem Schreibtisch liegen haben !